Angebote zu "Lehr" (2 Treffer)

Kategorien

Shops

Pilsen - Theresienstadt - Flossenbürg
19,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Ein früh erschienener und außergewöhnlicher Erinnerungstext eines der ältesten Häftlinge im KZ Flossenbürg. Fridolín Machácek galt in der Ersten Tschechoslowakischen Republik als vorbildlicher patriotischer Intellektueller: Der Direktor des Pilsener Stadtmuseums war Historiker, Archivar, Museologe, Denkmalschützer, Heimatforscher, Kulturförderer, Lehrer, Herausgeber, Redakteur und Lektor in einer Person. Seine bohemistischen Aktivitäten brachten ihn noch im Alter von 60 Jahren in Gestapo-Haft und in das Konzentrationslager Flossenbürg. Machácek überlebte dort nur Dank der Hilfe seiner tschechischen Mithäftlinge. Im November 1945 reiste er zusammen mit dem Pilsener Fotografen Mirko Kren nach Flossenbürg zurück. Seine Reisenotizen und Krens Fotografien dienten als Grundlagen für ein Buch, das im Sommer 1946 unter dem Titel Plzen - Terezín - Flossenbürg erschien. Es war eine der ersten in der Nachkriegs-Tschechoslowakei veröffentlichten Haftdokumentationen und der erste Erinnerungsbericht eines tschechischen Häftlings im KZ Flossenbürg. Gleichzeitig aber hatte Machácek damit eine erste Historiographie des KZ Flossenbürg geschrieben. Als ausgebildeter Historiker nahm er für sich eine Beobachterrolle in Anspruch, die seine schreibende Verarbeitung der eigenen Haft in mehrfacher Hinsicht exzeptionell macht. Immer wieder griff er bei der Beschreibung seines Leidensweges auf sein geschichtliches und heimatkundliches Wissen zurück und stellte Bezüge zu seiner böhmischen Heimat her. Und immer wieder reflektierte er pessimistisch über die Kulturlosigkeit der gegenwärtigen Deutschen.

Anbieter: buecher.de
Stand: 16.07.2019
Zum Angebot
So war es früher
17,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Claus-Peter Levermann erzählt auch in seinem dritten Buch wieder davon, wie es früher in Menden und Umgebung zuging. Zahlreiche Geschichten und Anekdoten aus der Mendener Geschichte hat er zusammengetragen und um historische Fotografien und Dokumente ergänzt. Verblüffendes gibt es auch im dritten Band der ´´Mendener Geschichten´´: - ´´Der drollige Kerl´´ und spätere Bundespräsident Heinrich Lübke hat ein Jahr in Menden gewohnt und gearbeitet. - Dass Mendener Bürger die Politik in die Knie zwangen, als die Hundesteuer erhöht werden sollte, ist genau so ungewöhnlich wie die Schließung des Weihnachtsmarktes, weil dessen Buden erbärmlich stanken. - Warum die Jahrzehnte lange Existenz des Mendener Waisenhauses auf Gedenktafeln unterschlagen wird, ist unverständlich. - Zahlreiche Vereine und Jugendgruppen haben nach dem Krieg in der spartanisch ausgestatteten ´´Mendener Hütte´´ im Hochsauerland Erholung gesucht und schwärmen noch heute von der ehemaligen Flugwachenhütte. - Menden war stolz auf die Schlossbrennerei, die zu den Pionieren gehörte, die Coca-Cola in Deutschland abfüllen durften. Es ist auch die Geschichte von ´´Frau Doktor´´. - Zwei Kioske schrieben Geschichte: Roths Büdeken und Mommers Büdeken. Die eine verblüffte mit Eis im Hörnchen und den ersten Fritten in Menden, die andere, weil sie unter Denkmalschutz gestellt wurde. - Der Band ist auch Erinnerung an Dorte Hillecke, die dem Hexen-Wahn zum Opfer fiel, aber nicht zur Denunziantin wurde, und an den Reformer Friedrich-Adolf Sauer, der als ´´Lehrer der Lehrer´´ das Schulwesen reformierte.

Anbieter: buecher.de
Stand: 16.07.2019
Zum Angebot

Ähnliche Suchbegriffe