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Leisner, Walter Georg: Denkmalgerechte Nutzung.
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Erscheinungsdatum: 06.09.2002, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Denkmalgerechte Nutzung., Titelzusatz: Ein Beitrag zum Denkmalbegriff im Recht des Denkmalschutzes. Unter besonderer Berücksichtigung der Lage in Hamburg., Autor: Leisner, Walter Georg, Verlag: Duncker & Humblot, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Denkmal // Denkmalpflege // Denkmalschutz // Recht // Verwaltungsrecht // Verwaltungssachen, Rubrik: Öffentliches Recht, Seiten: 204, Informationen: Paperback, Gewicht: 300 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 27.02.2020
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Die Orgelbauerfamilie Zinck, m. CD-ROM
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Krystian Skoczowski wurde 1968 in Hanau geboren. Er studierte Kirchenmusik, Denkmalschutz und Musikwissenschaft. Er unterrichtet an der Universität zu Köln und am Institut für Kirchenmusik im Bistum Mainz, für das er auch als Orgelsachverständiger tätig ist. Als Kantor wirkt er an der Pfarrkirche St. Elisabeth in Kesselstadt (Hanau). Auf vielfältige Weise engagiert er sich für die Kirchenmusik in der Wetterau und in Hanau. Neben der Erforschung, Erhaltung und Pflege der Orgellandschaft bildet der gregorianische Choral einen weiteren Schwerpunkt seines Wirkens.Die Orgelbauerfamilie Zinck trug im 18. Jahrhundert wesentlich zur Bildung einer barock-klassischen Orgellandschaft in der Wetterau und im Kinzigtal bei. Etwa 20 erhaltene Prospekte und acht erhaltene Orgelwerke zeugen noch heute von ihrem Wirken. Mit diesem Buch wird der Beitrag gewürdigt, den die Orgelbauerfamilie Zinck im 18. Jahrhundert zur Prägung der wetterauisch-hanauischen Kulturlandschaft geleistet hat. Es enthält biographische Angaben zum Leben der Orgelbauer und Beschreibungen der Baugeschichten ihrer Instrumente. Ferner werden die besonderen klanglichen und gestalterischen Eigenschaften der Orgeln beschrieben und in den deutschen Orgelbau des 18. Jahrhunderts eingeordnet. Farbige Abbildungen der erhaltenen Instrumente, Mensurtabellen des erhaltenen Pfeifenwerks sowie zahlreiche Übersichten und Verzeichnisse ergänzen den Text.Eine beiliegende Foto-CD-ROM enthält zudem etwa 300 Bilder von Orgeln anderer Orgelbauer, darunter auch historische Aufnahmen nicht erhaltener Werke, sowie von baulichen Details der Gehäuse, des Pfeifenwerks und der technischen Anlagen der im Text vorgestellten Orgeln.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Der sorbische Lyriker Benedikt Dyrlich wurde am 21. April 1950 alszweites von sechs Kindern eines Kleinbauern, Tischlers und Holzschnitzersin der Oberlausitz geboren. Die Mutter – eine Trachtenträgerin– starb, als der Junge 16 Jahre alt war. Das heimatlicheNeudörfel/Nowa Wjeska bei Kamenz hat die Berliner SchriftstellerinGisela Kraft nach einem Besuch am Ende der achtziger Jahre so beschrieben:„Dein Dörfel, liebe DDR. Grüne Wiesen, ziemlich fl ach. SaubereHäuser jüngerer Bauart. Nichts unter Denkmalschutz. Dafür vor demAnwesen der Dyrlichs ein Kapellchen, eine Schürzenlänge im Quadrat,mit schmucker bunter Madonna und frischen Schnittblumen. Der Bach,der durchs Dorf fl ießt, heißt Klosterwasser.“Nach der Grundschule wurde Dyrlich ab Herbst 1964 Zögling desBischöfl ichen Vorseminars in Schöneiche bei Berlin. Von 1968 bis1970 studierte er in Erfurt katholische Theologie und legte die ersteHauptprüfung ab. Danach arbeitete er als Krankenpfl eger. 1973heiratete er die Bautzener sorbische Lehrerin und Journalistin MonikaRozowski. Anschließend war er dramaturgischer Mitarbeiter amDeutsch-Sorbischen Volkstheater, von 1975 bis 1980 studierte er inLeipzig Theaterwissenschaft. Danach war er am Bautzener Mehrspartenhaus als Dramaturg, später auch als Regisseur und Leiter des Kinder-und Jugendtheaters tätig. Dyrlichs erstes Gedicht, ein Marienlied,wurde 1967 von der sorbischen konfessionellen Wochenschriftgedruckt, sein erster Band, „Zelene hubki“ (Grüne Küsse), erschien1975 im Domowina-Verlag Bautzen. 1977 war er in der richtungweisendenAnthologie junger Autoren „Kusk wuznaca“ (Ein Stück Bekenntnis)vertreten. Inzwischen liegen etwa 15 Gedichtsammlungenvor, überwiegend in obersorbischer, vier in deutscher Sprache. Hinzukommen zahlreiche Übersetzungen, vor allem ins Polnische, Tschechische,Slowakische, Serbische, Ukrainische und Russische.Schon den Debütanten Benedikt Dyrlich trieb stets die eine Unruhe(„Kleines lyrisches Bekenntnis“, 1973): das Verlangen, die Welt zu erkennenund die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Diesen Namenwollte er in zweierlei sprachlicher Gestalt fi xieren: auf Sorbisch undauf Deutsch. Das literarische Erbe von Männern wie Augustinus, Novalis,Rilke oder Hermann Hesse regte ihn an, sich mit der sorbischenzugleich die deutsche Kultur zu erschließen. Ab 1968 gehörte derTheologiestudent zur Gruppe junger Lyriker beim Arbeitskreis sorbischerSchriftsteller im Schriftstellerverband der DDR, die der bekannteDichter Kito Lorenc betreute. Dyrlichs kurze, reimlose Gedichteaus jener Phase waren Ausdruck der Suche nach einem eigenenliterarischen Weltverständnis. Dabei empfand er die besondere Geschichte,Folklore und Mythologie, die sich mit dem Prädikat sorbischverband, anfangs durchaus als schwierig. In der einheitlichen sozialistischenSchule war dem traditionell erzogenen Sorben erläutertworden, was Traditionspfl ege sei oder die Aneignung von Traditionenausmacht: Ostereiermalen, Hochzeitsbräuche, alte Lieder, Hexenbrennenund Geschichten von Krabat, dem Zauberer („Von der Suche nach derpoetischen Heimat“,1980). Gegen eine offenkundig kontrollierte undmanipulierte Wirklichkeit musste sich das – noch ungefestigte – lyrischeIch daher energisch behaupten: Ich bleibe da, wo / mich dieseWelt am wütendsten zerreißt („Entwurf eines Gedichts“, 1975).Wie schon die frühen Gedichte bewiesen, verspürte Dyrlich seitjeher das Bedürfnis, den Alltag zu überschreiten. Den jähen Wendungenin seiner Biografi e verdankte er vielschichtige Erfahrungen ausden verschiedensten Bereichen. Die Legenden seiner Heimat wurdenzum Lößboden, auf dem poetische Metaphern mit universellerBedeutung gediehen. Die Widersprüche zwischen dem sorbisch-katholischen Bauerndorf und der preußisch-deutschen GroßstadtBerlin, zwischen der gewohnten Nähe zur Natur und der erlebtensozialen Entfremdung lieferten ergiebiges Material zur Refl exion.Dyr lich verarbeitete es nicht zu dem geforderten Realismus in denFormen des Lebens selbst, sondern bot – anstelle schlichter Widerspiegelung– subjektive Interpretationen der Realität. Einige formaleTechniken sah er sich bei Klassikern der sorbischen, deutschen undausländischen Literatur ab, anfangs besonders bei den Polen. DieseWeltoffenheit gab zugleich dem latenten Misstrauen des SicherheitsdienstesNahrung.Etwa ab 1980 trat Benedikt Dyrlich – für viele überraschend – in dieFußstapfen großer Vorgänger, die ihr oberstes Ziel in der Weckungund Wahrung nationalen Bewusstseins bei den Lausitzer Sorben gefundenhatten. Wie Jakub Bart-Cišinski, Jan Skala oder Jurij Chežkastellte er die suggestive Macht der Poesie in den Dienst an seinemkleinen slawischen Volk, dessen Kräfte infolge Assimilation allmählichschwanden. 1986 gab der Bautzener Verlag – eine Zäsur im Schaffen– Benedikt Dyrlichs vierten sorbischsprachigen Auswahlband heraus:„W paslach“ (In der Falle). Der Untertitel verriet die Neuerung:Gedichte und lyrische Prosa. Die drei voraufgegangenen Sammlungenwaren, ebenso wie der deutsche Erstling „Grüne Küsse“ (Aufbau-VerlagBerlin, 1980), reine Gedichtbände gewesen. Mit den zwölf eingestreutenProsaskizzen hatte der Mitübersetzer des Alten Testaments(ins moderne Obersorbisch) nun – die vierzig im Blick – ein Genregewonnen, das seine Ausdrucksmöglichkeiten signifi kant erweiterte.Die 28 Texte des Bandes waren, auch wo sie die Gedichtform beibehielten,relativ umfangreich. Das Feld des 20. Jahrhunderts wurde aufden historischen Prozess hin ausgedehnt, um über kulturelle und nationaleKonfl ikte, über die Gefährdungen in Sein und Zeit neu nach-denken zu können. Es schien, als hätte der Lyriker damit den Schrittvon der Beobachtung zur Tat getan. Bestimmend wurde ein Duktusvon Überredung, Mahnung, Appell, eine Neigung zu Publizistik undEssayistik. Nach der Wende wurde Dyrlich übrigens Chefredakteurder seit 1920 bestehenden obersorbischen Tageszeitung.Die Urversion von „W paslach“, die kaum 100 Seiten umfasste, wareine Reaktion auf die bedrohlichen äußeren Umstände. Namentlichin der lyrischen Prosa näherte sich der Autor Themen wie Krieg –Faschismus – Tod, den Grenzen ökonomischen Wachstums, denFolgen der Hochrüstung (so im Text „In der Falle“ (1984) selbst) oderder Naturzerstörung. In dem Liebesgedicht „FKK hinter B.“ (1983), dasscheinbar an einen sorglosen Sommertag erinnert, werden zwei Gefahrengleichzeitig ins Bild gebannt: Waffengebrauch und Umweltschäden.Während das lyrische Ich sich mit einer Partnerin sonnt,gewahrt es den Kirchturm des benachbarten Dorfes als Startrampe,Auf der sich eine Rakete zum hoffentlich / Friedlichen Flug fi ngerlang /In den Himmel stiehlt. Wird hier – 1983 in der DDR – die Einsicht indie Notwendigkeit noch zugestanden (hoffentlich friedlich), so bleibtdie Sehnsucht nach schwimmen: unbeschwert bereits unerfüllt: DasWas ser des Stausees ist wegen eingeleiteter Chemikalien von AbermillionenAlgenickerchen / Oder weiß Gott welchen Giftzähnchen hoffnungslosverunreinigt. Das öffentliche Gespür für Umweltrisiken –insbesondere im Kontext der Braunkohleförderung – ist im OstenDeutschlands gerade durch sorbische Schriftsteller wie Jurij Koch,Kito Lorenc oder Róža Domašcyna nachweislich geschärft worden.Der längste und auffälligste Beitrag jenes Bändchens von 1986 wardie Vision in lyrischer Prosa mit dem Titel „Angst vor dem Erblinden“(1985/89). Sie bedeutete seinerzeit auch eine subtile Kritik an denvorherrschenden Sprachregelungen im Staat der Einheitspartei, einenProtest gegen das politische Klischee und die Nivellierung durchMassenkultur. So entstand eine höchst assoziative, durch Binnenreime,Anaphern und Assonanzen ineinander verfl ochtene Textstruktur,bei der zuallererst das Spiel mit der Sprache fasziniert. Doch es istkein Spiel an sich, kein Selbstzweck. Der pilgersmann, das literarischeSubjekt, steht in der Pfl icht zu verhindern, dass es zum ewigen feierabenddes lichts kommt. Das inzwischen mehrfach veröffentlichteProsastück war ein ehrgeiziger Versuch, Zuversicht zu säen in DichtersLande, zu wirken tat um tat. Ein Versuch, anzuschreiben gegeneben jene Angst vor dem Erblinden, gegen die Angst vor dem Untergang(der Falle). Und für den Rest Hoffnung.Das Schreiben von Gedichten und kurzer Prosa als Aktion genügteBenedikt Dyrlich mit den Jahren immer weniger. Der literarischeBetrieb schien für die Kritik an der Gesellschaft nicht mehr ausreichend.Die erste Anregung zum kulturpolitischen Handeln holte ersich aus dem Ausland. Nach dem Vorbild des Puschkin-Festivals inMoskau und Michailowskoje, veranstaltet und leitet er seit 1979 – zunächstauf der Ostroer Schanze, einem Naturdenkmal im sorbischenSiedlungsgebiet – das jährliche internationale „Fest der sorbischenPoesie“ (2013 zum 35. Mal). Für die Zeitung „Nowa doba“ übertrugund kommentierte er über Jahre moderne Weltlyrik, im Domowina-Verlag gab er einige Gedichtsammlungen aus dem nationalen Erbeheraus. Und er verhielt sich bewusst oppositionell: Er verfasste kritischeGedichte. Er trat nicht in die herrschende Partei ein. Er lehntedie staatlich verordnete Jugendweihe für die beiden Söhne ab. Erpfl egte grenzüberschreitende Kontakte, ohne darüber Meldung zuerstatten. Denn in solcherart Nichthandeln äußerte sich in der spätenDDR die Ablehnung des Systems.Gleich nach der Wende von 1989/90 machte sich der Schriftstellerstark für die pluralistische Demokratie. Er engagierte sich Ende 1989in der basisdemokratischen Sorbischen Volksversammlung, im Mai1990 trat er der SPD bei. Gestützt auf eine starke soziale Organisation,auf eine traditionsreiche Volkspartei, schien ihm das Ringen umdie Sicherung sorbischer Interessen aussichtsreicher. Er missbilligteals Erster öffentlich die drohende Abbaggerung des ostsächsischenDorfes Klitten/Kletno (mit Erfolg), er sprach sich im Februar 1990(erfolglos) für die Rettung des brandenburgischen Ortes Horno/Rogow vor der Braunkohle aus. Er übernahm den Vorsitz des SPDUnterbezirksOberlausitz. Im Herbst 1990 wurde er für vier Jahre inden Sächsischen Landtag gewählt, wo er sich für Grund- und Minderheitenrechte,für unabhängige Medien und eine verträgliche Industriepolitikeinsetzte. Als kultur- und medienpolitischer Sprecherseiner Fraktion wurde er Anfang 1994 ins Schattenkabinett einermöglichen sozialdemokratischen Regierung für Sachsen eingereiht,doch im Herbst schied er aus dem Landtag aus. Von 1995 bis 2011war er Chefredakteur der unabhängigen obersorbischen Tageszeitung„Serbske Nowiny“, seit 1996 hat er den Vorsitz des SorbischenKünstlerbunds mit über 100 Mitgliedern inne.Benedikt Dyrlich zählt zu den einfl ussreichsten sorbischen Schriftstellernund Publizisten nach dem Zweiten Weltkrieg. Er hat mit seinemliterarischen Werk der Kultur der slawischen Minderheit dauerhafteImpulse verliehen, sein Name erscheint in sorbischen wie indeutschen Lyrikanthologien unserer Zeit. Freilich, Erfolge und Misserfolgein der praktisch-politischen Tätigkeit halten sich die Waage.Enttäuschungen und Erfolge, die sich bei einer aktiven Aneignungder Wirklichkeit gemeinhin abwechseln, verwandelt Dyrlich in Verse„vor und nach der Wende“. Die beiden Sprach- und Kulturwelten,die ihm dabei als Bezugsrahmen zur Verfügung stehen, verdoppelngleichsam die persönliche Bilanz.

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Stand: 27.02.2020
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Bonner Regierungsbauten
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Denkmalschutz und Denkmalpflege zählen heute zu denwichtigsten kulturellen Aufgaben einer Stadt. Dabei geht es imRahmen der Stadtplanung neben der Planung neuer städtischerStrukturen darum, alte und historische Stadtstrukturen zuerhalten, gleichzeitig aber neue und alte Strukturen aufeinander zubeziehen. Dies betrifft als historische Stadt der jüngsten Geschichte derBundesrepublik Deutschland ganz besonders die ehemaligeBundeshauptstadt Bonn. Anna Greifenberger zeigt in ihrer Arbeit, dass sich die Denkmalwürdigkeit der ehemaligen BonnerRegierungsbauten nicht unbedingt aus einer besonderen Ästhetik dieserGebäude ergibt, sondern wesentlich mit ihrer historischen Bedeutungzu tun hat. Ihre Arbeit ist somit ein Beitrag zu dem Verständnis der Denkmalwürdigkeit von Gebäuden und bietet grundlegende Argumentationsmuster zum Erhalt des gesamtenRegierungsviertels als denkmalwürdiges Geschichtszeugnis. WeitereInhalte ihrer Arbeit beschäftigen sich mit der zeitgenössischenDenkmalpflege, der es darum gehen muss, den erinnerungswerten Nutzen derBauten zu erhalten und durch einen subtilen Umgang mit dieserArchitektur einen neuen Nutzen, neue Funktionen zu finden.

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Stand: 27.02.2020
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Preußische Denkmalpflege im Kaiserreich
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Das Buch stellt erstmals den Beitrag der Provinz Brandenburg und der Reichsmetro- pole Berlin zur Entwicklung von Denkmalschutz und Restaurierungswesen als Staatsaufgabe im Deutschen Kaiserreich dar. Anhand umfangreicher Archivquellen und der Auswertung originaler Baubefunde wird zudem eine nach Regierungsbezirken aufgeschlüsselte Gesamtdarstellung der wichtigsten Denkmalpflegefälle präsentiert. Erfasst sind zahlreiche Baudenkmäler, von mittelalterlichen Stadt-, Dorf- und Klosterkirchen über Stadtmauern und Stadttore, Kommunalbauten, barocke Palais und Schmuckplätze bis hin zu Restaurierungen der noch jungen Schöpfungen Schinkels und seiner Schule. Der Umgang der Verantwortlichen mit dem Denkmal wird auch hinsichtlich der sich damals ausdifferenzierenden Denkmaltheorien bewertet: Die Aktualität der neuen Forschungsergebnisse ist durch verblüffende Parallelen zum heutigen Denkmalstreit evident.

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Stadt- und statt Museum
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Mit der Schriftenreihe „Stadt- und statt Museum“ soll fortlaufend Einblick in die vielfältigen Aktivitäten und Forschungen zur Bau- und Kulturgeschichte der Stadt Warendorf gewährt werden, so dass alle an der kontinuierlichen Erweiterung der kulturgeschichtlichen Kenntnisse teilhaben. Dies betrifft nicht nur die Erforschung des Hausbaus in Stadt und ihrem ländlichen Umland, sondern auch die Bemühungen der Denkmalpflege um Erhalt und Zukunft mancher Bauten. Ausdruck findet dies alles immer wieder auch in der Weiterentwicklung vom „Dezentralen Stadtmuseum Warendorf“, einer neuartigen, inzwischen überregionale Aufmerksamkeit genießenden Form der Geschichtsvermittlung.Jede kleine Untersuchung ist immer auch ein weiterer Baustein für ein umfassendes Geschichtsbild. Dies verdeutlichen auch die Aufsätze in diesem Band: Denkmalschutz wird zumeist vor allem als Behinderung vom Eigentümer eines Gebäudes wahrgenommen, doch bringt die Auseinandersetzung mit der Entstehungs- und Veränderungsgeschichte jeden Bauwerks immer auch großen Erkenntnisgewinn für die Kulturgeschichte. Wie der Beitrag von Sigrid Engelmann verdeutlicht, betrifft dies zum einen die Frage nach dem Denkmalwert eines jeden Gebäudes, selbst dann, wenn am Schluss der Forschung die Erkenntnis steht, dass es in diesem Fall keinen ausreichenden Grund für eine Unterschutzstellung gibt. Zum anderen zeigt Laurenz Sandmann anschaulich, wie ein solcher Erkenntnisgewinn auch immer von einer Sanierung oder dem Umbau eines Baudenkmals ausgeht. Aus der Frage, wer der aus Warendorf stammende Maler Heinrich Schilking war, hat sich dank der kontinuierlichen Arbeit von Petra Sondermann und Alfred G. Smieszchala mittlerweile eine deutschlandweite Forschungsarbeit entwickelt, die zu einer viel beachteten Ausstellung in Warendorf führte und in einem grundlegenden Werkverzeichnis dokumentiert werden konnte. Gerade die differenzierte Beschäftigung mit den Häusern nur einer kleinen Gasse lässt – wie Fred Kaspar an Hand der Gerichtsfuhlke verdeutlicht – grundlegende Erkenntnisse über die Lebensverhältnisse großer Bevölkerungsgruppen zu.

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Stand: 27.02.2020
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Solarthermie im Denkmalschutz. Beitrag und Unte...
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Schiefer als ein normaler Dachbaustoff besitzt eine hohe Wärmeleitfähigkeit und ein geringes Albedo. Um Schiefer als passive Absorber auf Dächern zur Vorerwärmung von Luft zu nutzen, fehlten bisher Erkenntnisse, wie die thermischen Reaktionen unter Globalstrahlung von Schiefer ablaufen. Mit einem Prüfstand wurden in einem Freilandversuch Messungen zum Aufwärmverhalten von Schiefer unter dem Einfluss von Globalstrahlung und Konvektion durchgeführt.

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Stand: 27.02.2020
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Die Bundesschule des ADGB in Bernau bei Berlin
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Die ehemalige Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau bei Berlin wurde vom Architekten Hannes Meyer, zusammen mit Hans Wittwer und Studenten des Bauhauses entworfen und zwischen 1928 und 1930 erbaut. Seit 1977 unter Denkmalschutz stehend wurde der Komplex im Juli 2017 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.Der opulent bebilderte Band zeigt in direkter Gegenüberstellung Fotos der verschiedenen Gebäude sowie Innenaufnahmen aus den Jahren 1930, 1993 und 2018. Beiträge u.a. von Roland Schneider, Hans-Georg Bröker, Winfried Brenne und Franz Jaschke zu Baugeschichte, zu Sanierung und Restaurierung sowie zu Fragen der heutigen Nutzung vervollständigen diesen schönen Band.Unser Beitrag zum Jubiläumsjahr "100 Jahre Bauhaus".

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Stand: 27.02.2020
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Kulturerbe verpflichtet.
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Die in Görlitz ansässige Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) wurde 2007 in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Ihr Wirkungskreis konzentriert sich auf die vormaligen deutschen Ostgebiete von Ost- und Westpreußen über Pommern und die Neumark bis hinunter nach Schlesien. Heute befinden sich an ihrer Stelle die polnischen Woiwodschaften Ermland und Masuren (warminsko-mazurskie), Pommern (pomorskie), Westpommern (zachodniopomorskie), Lebus (lubuskie) und Niederschlesien (dolnoslaskie). Die Stiftung fördert Erhalt und Restaurierung von besonders bewahrenswerten, die Kulturlandschaft prägenden Denkmalen und leistet damit einen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen.Nach zehn Jahren ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Namhafte polnische und deutsche Kunsthistoriker und Denkmalpfleger schreiben über das gemeinsame Kulturerbe und die damit verbundenen Herausforderungen. Ausgewählte Sicherungsmaßnahmen, etwa am ehemaligen Herrenhaus der Familie von Lehndorff in Steinort (Sztynort), sowie Restaurierungsprojekte wie die evangelische Erlöserkirche in Bad Warmbrunn (Cieplice Slaskie-Zdrój) und das Hemptenmacherhaus in Rügenwalde (Darlowo) werden in Einzelaufsätzen vorgestellt.

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Stand: 27.02.2020
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